Psychische Erkrankungen mit Hospitalisierung: IV-Vorgelagerte Prozesse

Zusammenfassung

Das Projekt verfolgt erstens das Ziel, die Übergänge und Lebenswege von Personen mit schweren psychischen Krisen, die in einen stationären Aufenthalt mündeten, bis zu einer möglichen Anmeldung, allfälligen Leistungsbezügen der Invalidenversicherung (IV) und auch danach über die Zeit nachzuzeichnen. Mittels eines Kohortenvergleichs werden Entwicklungen zwischen 2012 und 2024 untersucht, um den Einfluss gesellschaftlicher, institutioneller und individueller Faktoren auf die Rentenentwicklung zu quantifizieren. Für die Rekonstruktion der Verläufe nach einem stationären Aufenthalt wird unterschieden zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen einerseits (15 bis 25 Jahre) und Erwachsene ab 26 Jahren. Zweitens werden Grundlagen für ein Monitoring erarbeitet, das auch in die Finanzperspektiven der IV einfliessen wird. Dazu werden neben den Ergebnissen zu den der IV vorgelagerten Prozessen auch die Übertrittsraten von stationären Aufenthalten zu IV-Anmeldungen sowie Raten der Leistungszusprachen systematisch analysiert und entsprechend ausgewiesen. Diese erfolgen sowohl für Jugendliche und junge Ewachsene wie auch für die Erwachsenen ab 26 Jahren.

Weitere Texte

Projektziele

Das Projekt verfolgt zwei Zielsetzungen: Das Projekt verfolgt erstens das Ziel, die Übergänge und Lebenswege von Personen mit schweren psychischen Krisen, die in einen stationären Aufenthalt mündeten, bis zu einer möglichen Anmeldung, allfälligen Leistungsbezügen der Invalidenversicherung (IV) und auch danach über die Zeit nachzuzeichnen. Mittels eines Kohortenvergleichs werden Entwicklungen zwischen 2012 und 2024 untersucht, um den Einfluss gesellschaftlicher, institutioneller und individueller Faktoren auf die Rentenentwicklung zu quantifizieren. Für die Rekonstruktion der Verläufe nach einem stationären Aufenthalt wird unterschieden zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen einerseits (15 bis 25 Jahre) und Erwachsene ab 26 Jahren. Zweitens werden Grundlagen für ein Monitoring erarbeitet, das auch in die Finanzperspektiven der IV einfliessen kann. Dazu werden neben den Ergebnissen zu den der IV vorgelagerten Prozesse auch die Übertrittsraten von stationären Aufenthalten zu IV-Anmeldungen sowie Raten der Leistungszusprache systematisch analysiert und entsprechend ausgewiesen. Diese erfolgen sowohl für Jugendliche und junge Ewachsene wie auch für die Erwachsenen ab 26 Jahren.

Schlüsselwörter

Hospitalisierungen, Invalidenversicherung, Finanzperspektiven

Projektdetails

Forschungsstelle
BSV
Projektstatus
In Bearbeitung
Projekttyp
Forschungsprojekt
Startdatum
2026-04-13
Enddatum
2027-04-29
Bewilligte Gesamtkosten
CHF 85270.00
Sektion
Behinderung / Invalidität
NABS Politikbereich
Sozialer Wandel und Sozialversicherung