Zusammenhang zwischen Antibiotikaverbrauch, Eutergesundheit und Grenzwer-ten zur Qualitätsbezahlung

Zusammenfassung

In der Schweiz sind finanzielle Anreize für Milchproduzenten an Grenzwerte der Tankmilch geknüpft – tiefere Zellzahlen werden mit Qualitätszuschlägen belohnt. Es ist jedoch unklar, ob dies unbeabsichtigt zu einem erhöhten Antibiotikaeinsatz führt, um die Grenzwerte einzuhalten. Dieses Projekt verfolgt vier Ziele: (i) die Validität der Tankmilchzellzahl (BTMSCC) als Proxy für die durchschnittliche Herdenzellzahl zu beurteilen, (ii) den Zusammenhang zwischen BTMSCC und dem Einsatz intramammärer Antibiotika zu analysieren, (iii) zu prüfen, ob Betriebe bei Annäherung an Grenzwerte vermehrt Antibiotika einsetzen, um finanzielle Einbussen zu vermeiden, und (iv) Stakeholdermeinungen zu möglichen Grenzwertanpassungen einzuholen. Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse zum Einfluss von Qualitätsanreizen auf den Antibiotikaeinsatz. Die Resultate dienen zur evidenzbasierten Optimierung von Milchqualitätsbezahlungsmodellen und fördern die Umsetzung von Strategien zum verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatz und zur Reduktion von Antibiotikaresistenzen.

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Beteiligte

Beat Thomann

Hauptgesuchstellung

Universität Bern Vetsuisse-Fakultät Veterinary Public Health Institute Beat Thomann Schwarzenburgstrasse 155 3003 Bern BE CH

Heinzpeter Schwermer

Kontaktperson

heinzpeter.schwermer@blv.admin.ch

Bundesamt f. Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen Heinzpeter Schwermer Schwarzenburgstrasse 155 3003 Bern BE CH

Projektdetails

Forschungsstelle
BLV
Projektstatus
In Bearbeitung
Projekttyp
Forschungsprojekt
Startdatum
2025-09-30
Enddatum
2027-09-29
Bewilligte Gesamtkosten
-
Sektion
Tiergesundheit, Zoonosen
NABS Politikbereich
Landwirtschaftliche Produktivität und Technologie

Labels

Tiergesundheit und Zoonosen, Prävention