Auswertung von PFAS und toxischen Metallen in Serum- und Urinproben der menuCH-Kids-Studie, Abklärung der Expositionsfaktoren

Zusammenfassung

In der Schweiz geben potenzielle Gesundheitsrisiken durch polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sowie durch die toxischen Metalle Cadmium (Cd), Blei (Pb) und Arsen (As) zunehmend Anlass zur Sorge. Die menuCH-Kids-Studie liefert dazu umfassende Daten zu Soziodemografie, Lebensstil, Ernährung und Umweltexpositionen sowie 1’800 Urin- und 800 Serumproben von 6- bis 17-Jährigen aus der gesamten Schweiz. Ziel der Studie ist es, die Verteilung von PFAS, Cd, Pb und As in dieser bevölkerungsbasierten Stichprobe zu analysieren, Expositionsprädiktoren zu identifizieren und die Biomarkerdaten mit externen Expositionsschätzungen sowie toxikologischen Referenzwerten zu vergleichen. Die statistischen Analysen berücksichtigen Selektionsbias, Werte unterhalb der Nachweisgrenze und fehlende Daten. Sensitivitätsanalysen prüfen die Robustheit der Analyseergebnisse. Die Resultate werden unser Verständnis der Prädiktoren für die PFAS- und Schwermetallexposition bei Schweizer Kindern und Jugendlichen verbessern und wichtige Erkenntnisse für ein fundiertes Risikomanagement liefern.

Weitere Texte

Projektziele

Beteiligte

Martin Röösli

Hauptgesuchstellung

martin.roosli@swisstph.ch

Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut Martin Röösli Kreuzstrasse 2 4123 Allschwil BL CH

Beat Brüschweiler

Kontaktperson

beat.brueschweiler@blv.admin.ch

Bundesamt f. Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen Wissenschaftliche Grundlagen Fachbereich Risikobewertung Beat Brüschweiler Schwarzenburgstrasse 155 3003 Bern BE CH

Projektdetails

Forschungsstelle
BLV
Projektstatus
In Bearbeitung
Projekttyp
Forschungsprojekt
Startdatum
2026-06-14
Enddatum
2027-02-14
Bewilligte Gesamtkosten
-
Sektion
Lebensmittelsicherheit
NABS Politikbereich
Nicht aufteilbare / nicht zuteilbare Forschung